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12. August 2013 OTZ, Sandra Hoffmann

Jugend nutzt kreativen Freiraum in Pößneck

Pößneck. Das Haus Ernst-Thälmann-Straße 35 in Pößneck soll ein kulturelles und soziales Zentrum, ein Raum für Begegnung werden. Daran arbeiten die Mitglieder des Pößneck Alternativer Freiraum e.V. (PAF), die es in der vergangenen Woche mit ihrer 3. Sommerwerkstatt wieder belebt haben. Das Motto "Masken, Mucke & Melone" trug die diesjährige, achttägige Werkstatt und sie fand erneut ihre Interessenten.

"Auf unseren Reggae-Abend gab es eine gute Resonanz, auch von den Bands. Und die Band Holy Madness, die zum Eröffnungskonzert spielte, hat signalisiert, nächstes Jahr wiederkommen zu wollen", zieht PAF-Vorstandsmitglied Marko Kruppe dabei ein positives Fazit.

Besonders gut gelaufen innerhalb der diesjährigen Sommerwerkstatt sei der Maskenworkshop, den der Künstler Willi Homberg aus Jena gestaltet hatte. "Der Workshop ist verlängert worden", verdeutlicht Marko Kruppe das große Interesse. Aber auch die anderen Angebote seien gut angenommen worden und toll habe die Zusammenarbeit mit dem SV Fortuna Pößneck beim Kurs Bogenschießen für Anfänger und Fortgeschrittene funktioniert, bedankt sich Philipp Gliesing, Vorstandsvorsitzender des PAF.

Aus Pößneck, Neustadt und Ranis kamen die meisten Jugendlichen zur Sommerwerkstatt. Einzelne fanden den Weg auch von weiter her mal wieder in die Heimat. Kreativ sein, sich inspirieren lassen, Musik und Literatur genießen, das war das Angebot der Sommerwerkstatt an sie. Die Inhalte entstanden dabei noch vereinsintern. Vorschläge und Ideen nimmt der PAF-Vorstand aber gern entgegen, auch schon für die 4.Sommerwerkstatt, von der fest auszugehen sei, wie es hieß.

"Wir versuchen, mit wenigen Mitteln das Maximale rauszuholen", sagt Philipp Gliesing. Finanzielle Unterstützung für die Sommerwerkstatt gab es jüngst durch den Alternative"54"e.V. der Thüringer Landtagsfraktion Die Linke.

Ihren Abschluss fand die Sommerwerkstatt am Samstagabend mit einem Konzert im Lutschgenpark. Mit dem Veranstaltungsgelände außerhalb des Stadtzentrums waren die PAF-Mitglieder zufrieden, blieb ihren Nachbarn doch so während der Konzerte die abendliche Ruhe erhalten. Daran war dem Verein gelegen, denn "wir wollen verstanden und angenommen werden", sagt Marko Kruppe.