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2. September 2013 Redaktion

Mahnwache für Frieden in Syrien

"Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts" Willy Brandt

Ein gutes Dutzend Leute gedachten am Sonntag mit einer Mahnwache am Friedenspfahl im Park an der Gottesackerkirche den Opfern des Syrien-Kriegs.

Anlass für die Aktion zum Weltfriedenstag ist der drohende Flächenbrand im Nahen Osten. Nach ernüchternden Worten Philipp Gliesings, Anmelder der Veranstaltung, und einer Schweigeminute um "fünf vor 12", wurde am Kreisverkehr der B281 ein Transparent mit der Aufschrift "Frieden schaffen ohne Waffen" entrollt.

"Aus einem Volksaufstand ist ein bewaffneter Konflikt mit der Regierung entstanden, was in einen Bürgerkrieg mündete. Durch die Einmischung verschiedener Regional- und Großmächte, wie Iran, Israel, Libanon, Russland, Türkei, USA und auch von EU-Staaten, haben wir es nun mit einem Stellvertreter-Krieg zu tun", kommentiert Linksjugend-Sprecher Philipp Gliesing.

Sonntagmittag ist der Verkehr zwar gering, doch während dieser circa einstündigen Aktion wurden die Aktivisten von zahlreichen Vorüberfahrenden und auch Passanten wahrgenommen. Die Reaktionen bestätigten, dass eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland militärischen Interventionen ablehnend gegenübersteht.

Der Zuspruch erfolgte durch hupen, winken und dem zeigen der "Arbeiterfaust" und des Victory-Zeichens. Manche drehten eine Extrarunde im Kreisverkehr. Die Gefahr einer weiteren Eskalation ist groß. Die weltweiten Aktionen sind jetzt notwendig, um die beteiligten Regierungen an einen Tisch zu bekommen: Die Menschen wollen endlich Frieden!

Initiiert wurde die Aktion von der Linksjugend ['solid] Saale-Orla und Einzelpersonen, die sich ganz klar zu einer friedlichen Lösung des Syrien-Krieges bekennen.