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22. September 2014 Detlef Stöcker

DDR-Grenzoffizier Ralf Kalich über die Nacht des Mauerfalls

Blankenstein. Der Südthüringer war in seiner direkt an der Grenze gelegenen Heimat Grenzoffizier. Grenzer: Bei den Kalichs hatte das Familientradition. Schon der Vater tat an der Grenze Dienst, auch Kalichs älterer Bruder hatte diesen Berufsweg eingeschlagen. Nach der Wende hat er sich mit seiner Frau als Gastronom selbstständig gemacht, hat aber auch als geprüfter Wachmann gearbeitet und zwar zu einem Hungerlohn. Auch diese Erfahrungen bringt er in seine Landtagsarbeit ein. Die Zeiten der deutsch-deutschen Grenzsicherung sind längst vorbei. Kalich hat guten Kontakt zu Männern, die auf der bayerischen Seite Dienst taten. Kurz vor dem 9. November im Jubiläumsjahr des Mauerfalls ist Kalich in Blankenstein Gastgeber des Grenzerstammtischs. Blankenstein hatte zur Wende etwa 1250 Einwohner, jetzt unter 800. Der Ort gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Saale-Rennsteig. Im Gespräch mit unserer Zeitung blickt der Landtagsabgeordnete auf das Ende der DDR-Zeit zurück.

TA - Gerlinde Sommer

Den gesamten Artikel finden Sie in der Thüringer Allgemeine: