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24. Januar 2015 Detlef Stöcker

Blankenstein will Ende 2016 schuldenfrei sein

<qpdocument><text><location base="Blankenstein">Blankenstein</location>. Die Rennsteig-Gemeinde will ab dem Jahr 2016 keinen Schuldendienst mehr leisten müssen. Das ambitionierte Ziel war zur Ratssitzung am Donnerstagabend geäußert worden.</text>

 

<text>Allein von 2010 bis 2014 seien 224"000 Euro an Schulden abgebaut worden, sagte Bürgermeister <person>Ralf Kalich </person>(Die Linke) in der Gemeinderatssitzung. In diesem Jahr sollen 34 500 Euro an Verbindlichkeiten getilgt werden. Die Restschuld von 61 100 Euro könne dann im Jahr 2016 endgültig beglichen werden.</text>

 

<text>Der positive Haushaltsabschluss 2014 resultiere zum großen Teil aus den Gewerbesteuer-Einnahmen von mehr als 252"000 Euro, die höher als erwartet ausgefallen seien. Allerdings sei dadurch auch die Gewerbesteuer-Umlage überplanmäßig um knapp 32 000 Euro auf etwa 93 500 Euro gestiegen, sagte Kalich.</text>

 

<text>Andererseits habe die Gemeinde die Ausgaben um knapp 13 000 Euro gegenüber dem Haushaltsansatz reduzieren können. Unter anderem habe es rund 4400 Euro weniger Ausgaben beim Betrieb des Rennsteigsaales gegeben. Auch für die Unterhaltung des Friedhofes ­seien 1800 Euro weniger ausgegeben worden.</text>

 

<text>Knapp 13 000 Euro, die für den Ausbau von Breitband-Verbindungen im vergangenen Jahr nicht ausgegeben werden konnten, sind in den Haushalt 2015 übertragen worden. Somit stehen in diesem Jahr rund 22"000"Euro für die Etablierung schnellerer Internet-Verbindungen zur Verfügung. Bis Mitte des Jahres soll das Projekt abgeschlossen werden.</text>

 

<text>Insgesamt hat die Gemeinde die Rücklagen um etwas mehr als 267 000 Euro aufstocken können. "Wir können stolz auf dieses Ergebnis sein", sagte Kalich. Die Kehrseite dieser guten Entwicklung sei aber, dass <location base="Blankenstein">Blankenstein</location> 2015 keine Schlüsselzuweisung vom Land erhalten werde.</text>

 

<text>Der Gemeinderat hat auch erste Überlegung für Investitionen in diesem und im nächsten Jahr angestellt. So ist geplant, noch 2015 auf dem Friedhof eine weitere Urnengrab-Anlage für namentliche Beisetzungen zu bauen und die Wege zwischen Kirche und dieser Anlage neu zu gestalten. Auch soll die Umstellung der Beleuchtung in der Straße des Friedens auf LED fortgeführt werden.</text>

 

<text>Das größte Vorhaben wird der Bahnübergang sein, für den die Gemeinde einen Eigenanteil von 145"000 Euro aufbringen muss. Für 2016 sind Bauarbeiten in der Straße des Friedens vorgesehen. Als dringlich wird auch die Trockenlegung der ­Kapelle auf dem Friedhof angesehen. Der Bauausschuss wurde beauftragt, deren Zustand in Augenschein zu nehmen.</text>

 

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Uwe Frost 24.01.15 OTZ