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27. Januar 2015 Detlef Stöcker

Neue Urnengrabanlage und Allee für Friedhof Blankenstein

<qpdocument><text><location base="Blankenstein">Blankenstein</location>. Der Umbau des Friedhofs in <location base="Blankenstein">Blankenstein</location> soll fortgesetzt werden. Kern des zweiten Bauabschnitts ist die Errichtung einer Urnengrabwand mit namentlichen Grabstellen. Der Gemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung den Vorentwurf eines Geraer Planungsbüros begutachtet und positiv bewertet. Jetzt sollen die auf die Gemeinde zukommenden kosten ermittelt werden, damit der Planungsauftrag ausgelöst werden kann, sagte Bürgermeister <person>Ralf Kalich </person>(Linke).</text>

 

<text>Die Grabanlage entsteht auf der westlichen Seite des Friedhofs in Bogenform, erläuterte<person base="Ellen Melzer">Ellen Melzer</person> vom Büro Freiraum- und Stadtplanung <location base="Gera">Gera</location> ihren Entwurf. Die jetzt von der Kapelle ausgehenden Rasenwege sollen gepflastert und alleeförmig mit Bäumen begrenzt werden. <person base="Ellen Melzer">Melzer</person> rät von den auf Friedhöfen üblichen Koniferen ab und befürwortet Laubbäume, zum Beispiel Linden. Dies würde den Alleecharakter verstärken und einen in sich geschlossenen Raum zwischen Kapelle und Grabanlage schaffen. Dieser Vorschlag fand bei den Gemeinderatsmitgliedern allgemein Zustimmung.</text>

 

<text>Die Urnenanlage soll aus einer größeren und je einer rechts und links angeordneten kleineren Wand bestehen. Die Grabkammern mit Platz für zwei bis drei Urnen eignen sich als Familiengrab. Sie würden mit Platten fest verschlossen und sollen mit den Namen der Verstorbenen beschriftet werden. Vorgesehen ist eine einheitliche Schriftart und -größe. Sitzbänke direkt gegenüber der Wand, flankiert von Sträuchern und Stauden, böten Gelegenheit zur Besinnung.</text>

 

<text>Vor der Wand soll eine leicht erhöhte Blumenablagefläche angebracht werden. Ablagen direkt an den Urnenfächern empfiehlt <person base="Ellen Melzer">Melzer</person> dagegen ausdrücklich nicht, da die Wand dann von abfließendem Regen- oder Schmelzwasser in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.</text>

 

<text>Welche Kosten auf die Gemeinde zukommen, ist noch unklar. Einig war sich der Gemeinderat darüber, erst dann eine neue Gebührensatzung zu erarbeiten, wenn eine belastbare Kalkulation vorliegt. Verabschiedet werden soll die neue Satzung dann mit Abschluss des zweiten Bauabschnitts.</text>

 

</qpdocument>

Uwe Frost 27.01.15 OTZ