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TMIL Presse

Schleiz erhält 530.000 Euro EFRE-Mittel für Stadtentwicklung

„Die EFRE-Mitteln von über einer halben Million Euro zur Wiederbelebung einer Gewerbefläche in der Schleizer Innenstadt wird der Stadtentwicklung neue Impulse geben“, sagte heute Baustaatssekretär Dr. Klaus Sühl bei der Übergabe des Förderbescheids an den Schleizer Bürgermeister Marko Bias. „Ein innerstädtisches und barrierefreies Mehrfamilienwohnhaus soll entstehen. Dafür wird ein ungenutztes Industriegebäude abgerissen. So wird eine Brache wieder belebt, die Attraktivität der Stadt wird erhöht und es werden keine neuen Flächen in Anspruch genommen. Diese nachhaltige Lösung der Stadt begrüße ich sehr.“

„Die EFRE-Mitteln von über einer halben Million Euro zur Wiederbelebung einer Gewerbefläche in der Schleizer Innenstadt wird der Stadtentwicklung neue Impulse geben“, sagte heute Baustaatssekretär Dr. Klaus Sühl bei der Übergabe des Förderbescheids an den Schleizer Bürgermeister Marko Bias. „Ein innerstädtisches und barrierefreies Mehrfamilienwohnhaus soll entstehen. Dafür wird ein ungenutztes Industriegebäude abgerissen. So wird eine Brache wieder belebt, die Attraktivität der Stadt wird erhöht und es werden keine neuen Flächen in Anspruch genommen. Diese nachhaltige Lösung der Stadt begrüße ich sehr.“ Der ehemalige Gewerbestandort Schleizer Alben GmbH befindet sich in der Schleizer Innenstadt. Seit 2013 stehen die Gebäude auf dem ehemaligen Firmengelände in der Baumgasse leer. Der jahrelange Leerstand hat der Gebäudesubstanz schwer zugesetzt und die Stadt hat sich für einen Abbruch der Industriebrache entschieden, um die Fläche neu zu bebauen. Die förderfähigen Kosten für das Vorhaben „Abbruch Gewerbebrache Schleizer Alben GmbH“ sind mit 659.974 Euro kalkuliert. Das Land unterstützt das Projekt mit 527.979 Euro EFRE-Fördermitteln aus dem Bereich „Brachflächenrevitalisierung“. Die Stadt trägt einen Mitleistungsanteil von 131.994 Euro. Im Flächennutzungsplan der Stadt Schleiz ist das Quartier als „Besonderes Wohngebiet“ ausgewiesen. Nach dem Abbruch der Gewerbebrache ist die Bebauung des Geländes mit bis zu 50 attraktiven, innenstadtnahen und barrierefreien Wohnungen geplant. „Das Projekt wird den Bedürfnissen einer steigenden Altersstruktur der Schleizer Einwohner gerecht und verbessert zugleich das Angebot von attraktiven Wohnungen im Stadtzentrum“, sagte Sühl. Schleiz sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die europäischen Mittel zur nachhaltigen Stadtentwicklung zum Wohle der Gemeinden verwendet werden. „Wir haben uns in der aktuellen Förderperiode erfolgreich dafür eingesetzt, dass den Thüringer Kommunen 232 Millionen Euro EFRE-Fördermittel zur Verfügung stehen“, so Sühl. Hintergrund: In der Förderperiode 2014-2020 stehen dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 232,2 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Thüringer Städtebauförderungsrichtlinien. In den Jahren 2015 und 2016 hat das TMIL einen EFRE-Wettbewerb ausgelobt, bei dem sich alle zentralen Orte des Freistaats als EFRE-Förderkommunen bewerben konnten. Insgesamt 40 Städte und Gemeinden haben sich dabei in zwei Runden für eine EFRE-Förderung qualifiziert. Die EFRE-Förderung zur nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgt in den folgenden vier Schwerpunkten: Stärkung von ausgewählten Kommunen als attraktive Wirtschafts- und Sozialräume Revitalisierung von Flächen im Siedlungszusammenhang Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien im Bereich der öffentlichen Hand Energieeffizienzsteigerung in Kommunen und städtischen Quartieren. Auch die Stadt Schleiz hatte sich im Auswahlwettbewerb als Thüringer EFRE-Kommunen qualifiziert. Das heute geförderte Vorhaben „Abbruch Gewerbebrache Schleizer Alben GmbH“ ist Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts „ISEK Schleiz 2030“ und zählt zum zweiten Förderschwerpunkt zur „Revitalisierung von Flächen im Siedlungszusammenhang“ für den insgesamt 20 Mio. Euro der EFRE-Mittel für Thüringen zur Verfügung stehen. Das Ministerium hatte seinerzeit integrierte Strategien der Kommunen als Wettbewerbsbeiträge eingefordert. So sollten wirtschaftliche, ökologische, demografische und soziale Anforderungen zu einem Konzept für eine nachhaltige Stadtentwicklung verbunden werden, um die Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen in den Kommunen zu verbessern.


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