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Europa muss wieder für Frieden, Humanität und soziale Sicherheit stehen!

Protest gegen neoliberale Sparpolitik (Foto: GUE/NGL)

Für eine Europäische Sozialunion in der Kooperation statt Egoismus zählt!

Katja Kipping und Bernd Riexinger stellten am 03.12.2018 den Entwurf des Europawahlprogramms vor. (Foto: DIE LINKE)

Nur wenn wir Europa (direkt-)demokratisch von unten verändern und das EU-Parlament gegen die Lobbyisten stärken, wird es als Raum für wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit bestehen. Dazu gehört auch ein Angleich der Lebensverhältnisse und eine Abstimmung in der Steuer-, Renten- und Sozialpolitik.

Die neoliberale Ideologie der vorherrschenden Regierungspolitiken, die Ausdünnung staatlicher Leistungen und Investitionen, der Irrglaube an die Heilsamkeit von Privatisierungswellen, untergräbt die politischen Systeme der Mitgliedsstaaten seit Jahren

Deshalb kämpft DIE LINKE für ein ganz anderes Europa: sozial, friedlich und demokratisch.

Nachrichten in der Kategorie: #Europa

Brit Wollschläger, OTZ

Demokraten im Saale-Orla-Kreis mit gemeinsamer Plakataktion zur Europawahl

Kandidaten der LINKEN, der SPD, CDU, der Freien Wähler, FDP, Bündnis 90 /Die Grünen und der Sozialen Initiative Pößneck starten gemeinsame Plakataktion zur Europawahl mit dem Titel Lügen haben lange Leitern im Saale-Orla-Kreis

Pößneck. "Hände in die Taschen stecken hilft nicht, man muss etwas tun", sagt Alf-Heinz Borchardt, Anwalt von Beruf und seit Jahren im Pößnecker Stadtrat für die FDP  aktiv und Spitzenkandidat seiner Partei für die Wahl zum Kreistag des Saale-Orla-Kreises. Borchardt gehörte zu denen, die sofort ihre Unterstützung zusagten, als Philipp Gliesing vom Wahlkreisbüro der Linken und Direktkandidat für die Wahl zum Landtag im September, eine Idee für eine gemeinsame Plakataktion vorschlug.

"Die extra hoch gehängten NPD-Plakate haben uns auch geärgert", erklärt Frank Roßner, Spitzenkandidat der SPD für den Kreistag und früherer Landrat des Saale-Orla-Kreises, der  im Kreise der Parteifreunde  deshalb bereits über eine weitere Wahlwerbung nachdachte und ebenfalls sofort als Mitstreiter für die gemeinsame Aktion zur Verfügung stand. "Das lief parallel", erklärte Roßner.

Auch Constanze Truschzinski, die mit der Sozialen Initiative Pößneck erstmals auch in den Kreistag einziehen will, war sofort mit von der Partie. Unter dem Motto "Lügen haben lange Leitern" starteten zu Wochenbeginn nun Kandidaten der Linken, der SPD, CDU, der Freien Wähler, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und der Sozialen Initiative Pößneck eine Plakataktion im Saale-Orla-Kreis.

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"Es ist eine Aktion gemeinsam für das Grundgesetz", erklärt Initiator Philipp Gliesing. Die parteiübergreifende Aktion im Rahmen des Europawahlkampfes richte sich gegen zum Teil "volksverhetzende Parolen" rechtsradikaler Parteien, wie der NPD, so Gliesing in einer Presseerklärung "Nachdem diese Plakate flächendeckend im Saale-Orla-Kreis in 5 bis 7 Metern Höhe angebracht worden sind und viele mit Ohnmacht den braunem Ungeist unmittelbar vor ihrer Haustür wahrnehmen mussten,  sollte eine Antwort her", so Gliesing in der Erklärung weiter.

"Es ist eine Möglichkeit demokratisch dagegen zu halten", erklärte Vater Andreas Gliesing, Bürgermeister der Stadt Ranis (Christliche Mitte/Gewerbeverein). So beteiligt er sich ebenfalls aktiv und hat persönlich zahlreiche Plakate mit dem  Motiv "Lügen haben lange Leitern" in Ortschaften im westlichen Teil des Saale-Orla-Kreis aufgehängt.

Die Kosten der Plakataktion teilen sich die Mitstreiter auf. Das Anbringen in der Region erledigten sie persönlich. "Wie in vielen anderen Regionen, schließen sich Bürger oder Parteien zusammen, um kreativen Protest zu demonstrieren. Denn der Einzug der NPD und anderer rechtsradikaler und -populistischer Parteien in das Europa-Parlament kann vor allem durch eine starke Wahlbeteiligung verhindert werden", erläutert Philipp Gliesing.

Europabgeordnete der Linksfraktion im Europaparlament (Foto: GUE/NGL).
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