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Neuigkeiten aus dem Kreisverband
Michael Gerner (rechts) ist seit 2015 aktiv in der Flüchtlingshilfe im Saale-Orla-Kreis. (Foto: Gerner)

DIE LINKE.SOK

Integration als Aufgabe für Alle

Sprecher für Flüchtlingshilfe und Migration im Saale-Orla-Kreis gewählt // DIE LINKE will Integration als kommunalpolitisches Kernthema erkennen und entwickeln

Der Kreisverband DIE LINKE. Saale-Orla-Kreis hat auf seiner Gesamtmitgliederversammlung am 13.09.2016 einen Beschluss unter dem Titel „Integration als kommunalpolitisches Kernthema erkennen und entwickeln“ gefasst. Demnach wird Michael Gerner fortan als Sprecher für Flüchtlingshilfe und Migration im Landkreis unterwegs sein und der zentrale Ansprechpartner für Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte in Fragen der Flüchtlingshilfe und Migration sein.

Begründet wird die Schaffung des Sprecherpostens vor allem mit der globalen Bedeutung und langfristigen Herausforderung des Themas „Flucht und Migration“. Erst wenn die Fluchtursachen, also Kriegstreiberei, Klimawandel oder politische Verfolgung, eine Ende finden, ist auch mit weniger Asylanträgen zu rechnen. Bis dahin muss es Aufgabe linker Politik bleiben, aktiv für die sozialen und humanitären Rechte aller Menschen einzutreten und keine Spaltung in der Gesellschaft zuzulassen.  

Außerdem wird auf kommunaler Ebene bislang zu wenig für eine gelungene Integration von "neuen Nachbarn" getan. Lokale Initiativen der Flüchtlingshilfe weisen auf personelle und strukturelle Mängel in der Sozial- und Bildungsarbeit hin, fordern eine Professionalisierung der Ehrenamtlichen und eine aktive Beteiligung von Kommunalpolitikerinnen an der „Willkommenskultur“.

Aufgabe des neuen Sprechers für Flüchtlingshilfe und Migration im Saale-Orla-Kreis wird es also sein, einerseits die Erfahrungen aus der Flüchtlingshilfe in die Gliederungen der LINKEN hineinzutragen und andererseits für Asylberwerber*innen, Helfer*innen und natürlich die Bürger*innen ansprechbar zu sein.

Kontakt:  Michael Gerner – integration@die-linke-saaleorla.de

Neuigkeiten von MdL Ralf Kalich

Höllentalbahn bleibt im Gespräch

Die Höllentalbahn von Triptis bis nach Marxgrün in Bayern wäre nicht nur ein Verkehrstechnisches Schmuckstück für die Region im Thüringer Meer sondern auch ein verkehrstechnische Entlastung für den Schwerlast- und Güterverkehr durch unzählige orte in den Landkreisen Hof und Saale-Orla. Thüringen und Bayern brauchen die Reaktivierung der Höllentalbahn, um die Straßen vom Lkw-Verkehr mit den vielen Holztransporten zu entlasten. Mit Nachdruck hat darauf jetzt noch einmal Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hingewiesen. Diese Reaktivierung würde nicht nur eine Verkehrsberuhigung in den Orten bedeuten sondern auch im zweiten Schritt die Strecke für den ÖPNV attraktiver machen und den Tourismus im Saale-Orla-Kreis bereichern. Eine Zusicherung zur Vereinbarung, täglich 300 LkW-Fuhren mit Holz auf das Gleis zu bringen bekräftigte ein Bahn-Vorstandsmitglied in kürzlich geführten Gesprächen. Weiterlesen


Feuerwehr Gefell zieht positive Bilanz

Mit dem Jahresende wurde auf einer Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Gefell Bilanz für das Jahr 2018 gezogen. Ralf Kalich (MdL) konnte einer Einladung durch den Verein folgen und sein Grußwort übermitteln. Die 39 köpfige Einsatzgruppe incl. 5 Mitglieder aus der Jugendgruppe wurden zu insgesamt 42 Einsätzen gerufen berichtete der Wehleiter Michael Miltitzer in seinem Rechenschaftsbericht. Danach waren die meisten Einsätze in der Brandbekämpfung durch die lange Trockenzeit diese Sommers zu verzeichnen. Hinzu kamen Einsätze zur Absicherung örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen im Gebiet. Neben den Dankesworten des Landrates Thomas Fügmann betonte Ralf Kalich noch einmal die Wichtigkeit der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren und bedankte sich für die Arbeit der Mitglieder in Gefell. Eine gute Nachricht überbrachte der Landtagsabgeordnete Ralf Kalich auch noch. Weiterlesen


Rot-Rot-Grün bringt Verwaltungsreform auf den Weg

Mit dem Thüringer Verwaltungsreformgesetz werden durch die Verschmelzung von Behörden und Einrichtungen fünf neue Behörden errichtet: drei beim Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und jeweils eine beim Umwelt- und Finanzministerium. Insgesamt werde sich dadurch die Anzahl der Landesbehörden und -einrichtungen um 17 verringern. „Wir gehen einen großen Schritt, um eine spätere Zweistufigkeit der gesamten Verwaltung im Freistaat zu erreichen“, betont Ralf Kalich. Die zwingende Notwendigkeit der Reform wird unter anderem dadurch deutlich, dass bis zum Jahr 2025 13 300 Beschäftigte von den derzeit insgesamt knapp 54 000 Landesbediensteten aus dem Landesdienst ausscheiden. Weiterlesen


Termine
Michael Gerner (rechts) ist seit 2015 aktiv in der Flüchtlingshilfe im Saale-Orla-Kreis. (Foto: Gerner)

DIE LINKE.SOK

Integration als Aufgabe für Alle

Sprecher für Flüchtlingshilfe und Migration im Saale-Orla-Kreis gewählt // DIE LINKE will Integration als kommunalpolitisches Kernthema erkennen und entwickeln

Der Kreisverband DIE LINKE. Saale-Orla-Kreis hat auf seiner Gesamtmitgliederversammlung am 13.09.2016 einen Beschluss unter dem Titel „Integration als kommunalpolitisches Kernthema erkennen und entwickeln“ gefasst. Demnach wird Michael Gerner fortan als Sprecher für Flüchtlingshilfe und Migration im Landkreis unterwegs sein und der zentrale Ansprechpartner für Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte in Fragen der Flüchtlingshilfe und Migration sein.

Begründet wird die Schaffung des Sprecherpostens vor allem mit der globalen Bedeutung und langfristigen Herausforderung des Themas „Flucht und Migration“. Erst wenn die Fluchtursachen, also Kriegstreiberei, Klimawandel oder politische Verfolgung, eine Ende finden, ist auch mit weniger Asylanträgen zu rechnen. Bis dahin muss es Aufgabe linker Politik bleiben, aktiv für die sozialen und humanitären Rechte aller Menschen einzutreten und keine Spaltung in der Gesellschaft zuzulassen.  

Außerdem wird auf kommunaler Ebene bislang zu wenig für eine gelungene Integration von "neuen Nachbarn" getan. Lokale Initiativen der Flüchtlingshilfe weisen auf personelle und strukturelle Mängel in der Sozial- und Bildungsarbeit hin, fordern eine Professionalisierung der Ehrenamtlichen und eine aktive Beteiligung von Kommunalpolitikerinnen an der „Willkommenskultur“.

Aufgabe des neuen Sprechers für Flüchtlingshilfe und Migration im Saale-Orla-Kreis wird es also sein, einerseits die Erfahrungen aus der Flüchtlingshilfe in die Gliederungen der LINKEN hineinzutragen und andererseits für Asylberwerber*innen, Helfer*innen und natürlich die Bürger*innen ansprechbar zu sein.

Kontakt:  Michael Gerner – integration@die-linke-saaleorla.de

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