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OTZ/Oliver Nowak

Der Verein für Sozialarbeit hat 300 Euro an den Geschichts- und Heimatverein zu Schleiz gespendet.

Das Schleizer Duden-Museum hat am Montag eine Spende in Höhe von 300 Euro erhalten. Das Geld kommt vom Verein für Sozialarbeit e.V. der LINKEN-Fraktion im Kreistag des Saale-Orla-Kreises.

„Wir wollen das Duden-Museum unterstützen, weil Doktor Konrad Duden nicht nur Stadtgeschichte ist, sondern auch ein nationales Kulturerbe darstellt“, sagt der Linken-Landtagsabgeordnete Ralf Kalich bei der Spendenübergabe. Das Geld des Vereins für Sozialarbeit wird durch Abgabe eines Teils der Aufwandsentschädigung der Linken-Kreistagsmitglieder generiert. In den vergangenen zehn Jahren sind so etwa 12.000 Euro zusammengetragen worden. „Außerdem kommt Geld vom Sozialpreis des Landkreises dazu“, ergänzt Kalich.

Unterschiede der Unterrichtsmaterialien aufzeigen

Roland Wetzel, der als Schatzmeister des Geschichts- und Heimatvereins zu Schleiz das Geld mit dem Vereinsvorsitzenden Manfred Eckstein entgegennahm, freute sich über die Spende, mit der ein aktuelles Projekt des Duden-Museums umgesetzt werden soll. „Wir haben ein Klassenzimmer eingerichtet, wo der Unterschied der Lehrmittel zur jetzigen Zeit und zur Zeit Dudens vorgestellt wird“, berichtet der promovierte Mediziner Eckstein. Für den modernen Part müssen noch Tablets angeschafft werden. Mit der Spende vom Verein für Sozialarbeit sei die Anschaffung eines dieser tragbaren Minicomputer praktisch bereits gesichert. Geplant ist, dass bis zu neun dieser Geräte angeschafft werden sollen. Eine elektronische Tafel gibt es bereits im Museum.

Seit Corona-Pandemie nur etwa 20 Besucher gezählt

Da der Eintritt ins Museum frei ist, finanziert es sich durch Spenden. Allerdings seien auch diese massiv aufgrund der Corona-Pandemie eingebrochen. „Seit März hatten wir nur etwa 20 Besucher. So viele kommen sonst etwa jede Woche. Im August zählten wir insgesamt nur sechs Besucher“, berichtet Manfred Eckstein. Mittelfristig wolle der Verein das gesamte Haus, das Rutheneum, als Museum nutzen, da die bisherigen Räume aufgrund der zunehmenden Zahl an Ausstellungsstücken „aus allen Nähten platzen“, wie Manfred Eckstein beschreibt.