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Foto: Gliesing

Richtigstellung Meldung des MDR zu „Waldumbau-Petition im Landtag“

Der MDR berichtete in einer Meldung darüber, dass die Stadt Wurzbach am 20.05.2021 eine Waldumbau-Petition mit dreitausend Unterschriften eingereicht habe. Diese Aussage stimme so nicht. Anja Müller, Mitglied im Petitionsausschuss und Ralf Kalich, Wahlkreisabgeordneter im Saale-Orla-Kreis, stellen richtig, dass der Bürgermeister der Stadt Wurzbach mit weiteren Unterstützern der Petition „Waldumbau statt Waldstilllegung“ im Petitionsausschuss öffentlich angehört wurde.

Auch die Angabe, das Umweltministerium fordere einen Nachweis, dass die Stadt sich einen Waldumbau finanziell und personell leisten könne, sei nach Müller und Kalich so nicht korrekt. Die in Rede stehende Waldfläche gehöre dem Bund. Dieser wolle das Waldgebiet im Zuge der Fortführung des Programms „Nationales Naturerbe“ unentgeltlich an einen geeigneten Flächenempfänger übertragen. „Der Bund macht demnach die Vorgaben und entscheidet letztlich darüber, wer die Waldflächen erhält“, so Ralf Kalich.

Seit 2019 gebe es zwischen dem Thüringer Umweltministerium und der Stadt Wurzbach einen intensiven Austausch. Das Umweltministerium habe mehrfach öffentlich geäußert, dass es eine Übertragung an die Stadt Wurzbach favorisiere. Die Landesregierung unterstütze die Stadt bei den Verhandlungen mit dem Bund dabei, den Zuschlag zu bekommen. Damit solle eine möglichst hohe Akzeptanz in der Region für die geplanten Naturerbe-Maßnahmen erreicht werden. „Wichtig ist, dass man mit den Menschen spricht. Das hat sich gestern abermals gezeigt. Das Anliegen der Petenten, die Waldflächen zu übernehmen, um den Waldumbau unter eigener Leitung durchführen zu können, ist sowohl im Petitionsausschuss als auch bei der Landesregierung auf breite Zustimmung gestoßen. Allen Beteiligten wurde damit in der Anhörung klar, dass das Gespenst von einer Waldstilllegung vom Tisch ist“, so Müller abschließend.

 

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